Zufriedene Beteiligte: Rasdorf hat seine Straßenbeleuchtung mit der RhönEnergie Fulda umfassend erneuert. Im Vordergrund: Bürgermeister Jürgen Hahn (r.) und Techniker Michael Kottusch. (Foto: RhönEnergie Fulda / Marzena Seidel)

RhönEnergie Fulda ist zukunftsgerecht aufgestellt

Geschäftsführer berichten dem Kommunalen Trägerausschuss

Die RhönEnergie Fulda-Gruppe sei für die Herausforderungen der Energiewende gerüstet und werde den Anforderungen ihrer Privat- und Gewerbekunden gerecht.

Die Versorgungssituation in Osthessen sei überdurchschnittlich gut. Diese und viele weitere Aussagen zur Tätigkeit der Gruppe belegten die Geschäftsführer Martin Heun und Dr. Arnt Meyer gegenüber den Vertretern der kommunalen Anteilseigner an Beispielen aus der Praxis. Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit blickt das Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft.

LED-Leuchten im Live-Betrieb: In ihrem Muster-Leuchtenpark in der Daimler-Benz-Straße präsentiert die RhönEnergie Fulda bei Bedarf unterschiedliche Typen energieeffizienter LED-Leuchten. Foto: RhönEnergie Fulda
LED-Leuchten im Live-Betrieb: In ihrem Muster-Leuchtenpark in der Daimler-Benz-Straße präsentiert die RhönEnergie Fulda bei Bedarf unterschiedliche Typen energieeffizienter LED-Leuchten. Foto: RhönEnergie Fulda

Die Kunden der RhönEnergie Fulda könnten darauf bauen, zuverlässig versorgt zu werden, so die Geschäftsführung. Wie der ungewöhnlich warme Sommer 2018 gezeigt habe, gelte dies auch unter erschwerten Bedingungen: Die Versorgung der rund 80.000 Menschen, die ihr Trinkwasser von der RhönEnergie Fulda-Gruppe beziehen, verlief trotz der lang anhaltenden Hitze und Trockenheit ohne Einschränkungen.

Überdurchschnittlich gut: Die Versorgungssituation in Osthessen
Auch in der Sparte Erdgas funktioniere die Versorgung der Kunden über das rund 1.000 km lange Rohrnetz weiterhin auf sehr hohem Niveau. Gleiches gelte für die Sparte Strom. Dies zeigt eindrucksvoll der sogenannte SAIDI-Wert, der die Nicht-Verfügbarkeit von Strom in Minuten pro Jahr und Kunde angibt. Beträgt der Bundesdurchschnitt 15,14 Minuten pro Jahr, liegt er bei der RhönEnergie Fulda bei gerade einmal 4,95 Minuten.

„Wir sind stolz darauf, unseren Kunden Jahr für Jahr aufs Neue eine so hohe Versorgungszuverlässigkeit bieten zu können“, sagt Geschäftsführer Dr. Arnt Meyer. „Die fortlaufenden Investitionen in unser Netz und die fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen sich aus.“

Ideale Kombination: Photovoltaik plus Speicher
Viele Besitzer von Photovoltaik-Anlagen hätten sich seit langem gewünscht, den von ihnen selbst erzeugten Sonnenstrom speichern zu können. Sie sehen darin einen Gewinn an Unabhängigkeit. Bereits seit einigen Jahren bietet die RhönEnergie Fulda entsprechende Batteriespeicher an. Das System Solar + Speicher stößt bei den Hausbesitzern auf reges Interesse, zumal die RhönEnergie Fulda neben dem professionellen Service von PV-Anlagen auch administrative Unterstützung bietet und für die Betreiber der PV-Anlagen z. B. den Eintrag ins Marktstammdatenregister übernimmt.

Hohes Energiesparpotenzial: LED-Umrüstungen
Eine dynamische Entwicklung sei auch auf dem Gebiet der LED-Umrüstungen zu verzeichnen – im Innen- und im Außenbereich. LED-Leuchten verbrauchen bekanntlich deutlich weniger Strom, haben eine sehr viel längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchten und sind nicht zuletzt optimal steuerbar. Unter anderem kann man sie stufenlos dimmen, wie es in verkehrsschwachen Nachtstunden bei der öffentlichen Beleuchtung praktiziert wird. Wählt man die richtige Lichtfarbe, so sind LEDs in hohem Maße umwelt- und insektenfreundlich, was die RhönEnergie Fulda im Bereich der Straßenbeleuchtung seit langem nutzt. Wie die Geschäftsführung berichtet, entwickeln die Experten der RhönEnergie-Gruppe darüber hinaus auch für die Innenbeleuchtung, etwa von kommunalen oder gewerblich genutzten Gebäuden, energieeffiziente Konzepte und setzen diese um.

Elektromobilität: E-Bus bewährt sich
Die Elektromobilität sei laut dem Bericht der Geschäftsführung im Netzgebiet der RhönEnergie Fulda im Aufwind. Die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladesäulen steige weiter an – auch im ländlichen Raum. Angebote für die Lade-Infrastruktur bietet die RhönEnergie Fulda auch für Privat- und Gewerbekunden.

Der im vergangenen Herbst in Fulda in Dienst gestellte erste E-Bus Hessens habe sich im Alltag bewährt und auf der Linie 6 zur Hochschule mittlerweile eine Fahrleistung von rund 10.000 km erbracht. 35 Fahrer der Verkehrsbetriebe absolvierten eine entsprechende Schulung. Nach den positiven Erfahrungen hat die RhönEnergie Fulda bei der Hessenagentur sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Förderanträge gestellt: Wird ihnen stattgegeben, könnten 2020/21 in Fulda weitere E-Busse an den Start gehen, berichtet die Geschäftsführung.

Geschäftsentwicklung: Jahresergebnis über Plan
Zur wirtschaftlichen Geschäftsentwicklung der RhönEnergie Fulda-Gruppe äußerten sich die beiden Geschäftsführer positiv. Trotz eines sehr schwierigen Witterungsverlaufs in 2018 hätten sich Kundenbestand und Geschäftszahlen stabil und über den Erwartungen fortentwickelt.
„Obwohl wir wegen des warmen Wetters mit dem 1. Quartal 2019 nicht zufrieden sein konnten, schauen wir mit Optimismus nach vorn“, betont Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda. „Wir sind als Unternehmensgruppe gut aufgestellt und haben ein starkes, kundenorientiertes Portfolio an Tarifen und Dienstleistungen.“ www.re-fd.de.

Der Kommunale Trägerausschuss

Als Energie- und Trinkwasser-Dienstleister in kommunaler Hand hält die RhönEnergie Fulda engen Kontakt zu Politik und Gesellschaft. Der Kommunale Trägerausschuss ist ein Gremium, dessen 25 Mitglieder von den kommunalen Anteilseignern (Stadt und Landkreis Fulda sowie Landkreis Hersfeld-Rotenburg) entsandt sind. Er tagt zweimal im Jahr.

Kontakt

Kontakt:

RhönEnergie Fulda
Burkhard Beintken
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Bahnhofstraße 2
36039 Fulda

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