Christoph Burkard (links) wird durch den (Innovations-)Abend führen

Erster Fuldaer Innovationsabend ein voller Erfolg

Knapp 100 Teilnehmer, 13 präsentierende Unternehmen und ungezählte Geschäftskontakte waren die Bilanz des 1. Fuldaer Innovationsabends, den das Regionale Standortmarketing im ITZ- Fulda veranstaltete

Als voller Erfolg hat sich auch die erstmals verwendete Variante des „Speeddatings“ für Unternehmer erwiesen, einer Art strukturiertem Networking mit 120 organisierten Kontaktgesprächen. Am Ende des 1. Fuldaer Innovationsabends, der bis spät in die Nacht ging, waren sich alle Beteiligten nicht nur einig, dass es eine Wiederholung geben muss, sondern dass dieses Format zu einer regelmäßigen Einrichtung werden soll.

Jungunternehmer treffen Förderer

1.Mit mobiler Massagebank und Präsentationstechnik. Regionalmanager Christoph Burkard unterstützt Katrin Graf, die mit ihrem Unternehmen Maluhia mobile Massagen anbietet.
1. Mit mobiler Massagebank und Präsentationstechnik. Regionalmanager Christoph Burkard unterstützt Katrin Graf, die mit ihrem Unternehmen Maluhia mobile Massagen anbietet.

Orange und Grün waren die Farben des 1. Fuldaer Innovationsabends im ITZ-Fulda. Jungunternehmer, Gründer und Unternehmer mit Ideen, die Kontakte suchten, waren mit Orangefarbenen Namensschildern gekennzeichnet, Förderer, Berater und Kapitalgeber mit Grünen. Regionalmanager Christoph Burkard zeigte sich in seinen Begrüßungsworten darüber erfreut über die breite Resonanz, die „das neue Format Innovationsabend bei den heimischen Unternehmen gefunden hat“. Vom Unternehmensberater über Risikokapitalgeber bis hin zum Kreditabteilungsleiter einer Bank war ein breites Spektrum von Förderern gekommen. Sie alle und viele weitere innovative Unternehmer waren gespannt, was das Vortragsprogramm zu bieten hatte.

Einblick in die Unternehmerseele

Es war nicht nur spannend, sondern, wie Regionalmanager Christoph Burkard zusammenfasste, auch anstrengend. Im ersten Teil des Innovationsabends galt es zuzuhören. Peter Scholz, geschäftsführender Gesellschafter der Spotlight Musical GmbH gab einen tiefen Einblick in seiner Unternehmerseele. Der private Musical-Veranstalter muss sich nach eigenen Worten in einem „vollverzerrten Wettbewerb“ gegen die mit Steuermillionen geförderten öffentlichen Theater durchsetzen: „Auf einmal kommt dann ein mit Subventionen beladener Laster um die Ecke und überfährt dich“. Stolz ist der Musical Chef nicht nur auf seine Erfolge mit Bonifatius, der Päpstin, Elisabeth oder Friedrich, sondern auch auf die Tatsache dass die Stadt Fulda künftig mit ihm den Musical-Sommer-Fulda vermarkten möchte.

Schlag auf Schlag

Hochwertige Röhrenverstärker im modernen Design stellt der Ingenieur Uwe Kirsch her. Er gab direkt ein Klangbeispiel
Hochwertige Röhrenverstärker im modernen Design stellt der Ingenieur Uwe Kirsch her. Er gab direkt ein Klangbeispiel

Im Rahmen der Kurzpräsentationen, der so genannten Elevatorpitches, ging es Schlag auf Schlag. Dreizehn Unternehmer präsentierten ihre Ideen jeweils innerhalb von fünf Minuten, teils mit technischen Fachbegriffen auf bunten Bildschirmpräsentationen, teilweise zum Anfassen mit Klangprobe und Massagestuhl und teilweise ganz ohne Medien, sozusagen mit Händen und Füßen. Einige Jungunternehmer formulierten konkret den Wunsch nach einer Unterstützung mit Kapital, andere wünschten sich eine fachliche Beratung, aber alle sehnten sich nach Förderung im Vertrieb. Da passte es gut, dass der Vertriebsprofi Carsten Micheel-Sprenger zum Abschluss wichtige Tipps zur Vermarktung gab. Jedes Unternehmen müsse, so der Experte, für sich in einem bestimmten Marktsegment eine Marktführerschaft festlegen und diese dann auch konsequent bewerben. Anhand von zahlreichen regionalen Beispielen zeigte Micheel-Sprenger auf wie Unternehmen durch Mehrwertleistungen für den Kunden attraktiv werden. Schließlich appellierte er an die Unternehmen, ihre Vertriebsprozesse langfristig und kontinuierlich zu gestalten.

Künftig zweimal jährlich
Galt es bei den Kurzvorträgen sich Appetit zu holen, hieß es beim anschließenden Networking und Speeddating „das Buffet ist eröffnet“. Bereits im Vorfeld hatten sich über ein Onlineformular Förderer zu Geschäftsgesprächen mit den präsentierenden Unternehmen im Rahmen eines Speeddatings angemeldet. Dabei wechselte alle zehn Minuten der Gesprächspartner. An dreizehn Tischen gleichzeitig wurde intensiv „gedatet“. Christoph Burkard: „Mit dem Speeddating haben wir einmal den Spieß umgedreht. Häufig fällt es den Jungunternehmern schwer gewünschte Kontaktpartner anzusprechen. Heute kommen die Kontakte zu den Jungunternehmern.“

Auch nach den offiziellen Speeddatings wurden noch bis spät in die Nacht viele intensive Gespräche geführt und sicherlich auch das eine oder andere Geschäft abgeschlossen. Der Innovationsabend soll künftig zweimal jährlich veranstaltet werden, das nächste Mal im Frühjahr 2014.

Weitere Informationen www.innovationsabend.de .

 

Über das Standortmarketing

Die Standortmarketing GbR mit Sitz im Haus der Industrie- und Handelskammer Fulda beschäftigt sich mit Wirtschaftsförderung und Standortmarketing, insbesondere mit der Umsetzung der Markenkampagne Region Fulda. Sie wird getragen und finanziert von Stadt Fulda, Landkreis Fulda und Industrie- und Handelskammer Fulda, sowie dem Handwerk vertreten durch die Handwerkskammer Kassel und die Kreishandwerkerschaft Fulda.

Kontakt

Standortmarketing GbR
Heinrichstr. 8
36037 Fulda
Telefon 0661/28436
Fax 0661/28488
E-Mail: standortmarketing@fulda.ihk.de

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