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DEGUMA arbeitet an digitalen Zwillingen

„AdaptAR“ ersetzt herkömmliche Handbücher

Das Maschinenbauunternehmen aus Geisa bringt Industrie 4.0 in die hessische Rhön.
Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut entwickelt die DEGUMA-SCHÜTZ GmbH ein System
für digitale Zwillinge von Maschinen und Anlagen. Auf Tablets oder mit Smart Glasses sollen
Maschinenführer künftig alle notwendigen Informationen und Daten erhalten.

Detaillierte Handlungsanweisungen für Maschinen zu erstellen, bedeutet für Maschinenbauer
einen hohen Aufwand – auch weil diese durch die Variantenvielfalt der Anlagen oder technische
Neuerungen fortlaufend angepasst werden müssen. Deshalb arbeitet die DEGUMA-SCHÜTZ GmbH im Projekt „AdaptAR“ intensiv an einem digitalen System, das herkömmliche Handbücher ersetzt. Das neue System soll Anleitungen nutzerfreundlicher machen und den Arbeitsaufwand um rund 70 Prozent verringern. Mit digitalen Endgeräten wie Tablets oder Smart Glasses werden Maschinenführer direkt am Einsatzort zu einer individuellen Lösung des Problems geführt.

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Dafür wird zu jeder Maschine oder Anlage ein digitaler Zwilling erstellt, der alle zugehörigen Auftrags-, Produkt-, Prozess- und Ressourcendaten in einer lokalen Datenbank zusammenführt. Bei der Entwicklung der Software sei das Know-how aller Mitarbeiter gefragt, erklärt die operative
Geschäftsführerin Daniela Dingfelder: „Wir testen die neue Software in verschiedenen
Beispielanwendungen: Bei der Montage unserer Maschinen beim Kunden, bei der Inbetriebnahme, der Instandhaltung und Aufbereitung.“

Der digitale Zwilling wird während der Nutzung mit weiteren Daten aus verbundenen IT-Systemen
angereichert. Martin Schulz, Leiter Elektrotechnik, ist gespannt: „Es ist einmalig, wenn die vielen
Daten aus früheren Dokumentationen, der Aufbereitung der Maschinen, unserem
Qualitätsmanagement und auch der späteren Inbetriebnahme beim Kunden in einem System
zusammenlaufen.“ Für Industrie-Unternehmen entstehen dadurch weniger Kosten für Fachpersonal und Reisen, eine Zeitersparnis bei der Inbetriebnahme, Wartung und Fehlersuche sowie weniger Ausfallzeiten und Unfälle durch die unsachgemäße Bedienung der Anlagen.

Das innovative Projekt „AdaptAR“ läuft drei Jahre und wird vom Aachener Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnologie IPT geleitet sowie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
gefördert. Neben der mittelständischen DEGUMA-Schütz GmbH beteiligen sich elf weitere Partner wie die IG Metall oder Miele.

Über Deguma-Schütz GmbH

Die DEGUMA-SCHÜTZ GmbH ist ein familiengeführtes mittelständisches Maschinenbauunternehmen, das sich auf die Herstellung, Aufarbeitung und Überholung von Maschinen für die Gummi verarbeitende und Kunststoff verarbeitende Industrie spezialisiert hat. Zum Maschinenportfolio von DEGUMA gehören Walzwerke, Kalander, Extruder, Mischer, Schneidmaschinen, Pressen, Labormaschinen, Extrusionslinien, Formenträger und
Sondermaschinen. Das Unternehmen wurde 1990 von Winfried und Barbara Schütz in Weyhers / Hessen gegründet und wird seit 2019 in zweiter Generation von Viktoria Schütz weitergeführt.

Kontakt

DEGUMA-SCHÜTZ
Industriestraße 4-8
36419 Geisa
www.deguma.com

 

Pressekontakt

Büro Wörtlich, Künzell
www.buero-woertlich.de

 

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